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Rat zur Gewittersaison/ -situation

Die Stadtwerke St. Ingbert  rät ihren Stromkunden anlässlich der gegenwärtigen Gewittersaison, zu Hause für den nötigen Überspannungsschutz zu sorgen.

Nur so könnten elektronische Geräte vor den Folgen von Blitzeinschlägen geschützt werden. Nach Angaben des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) entstehen Jahr für Jahr Millionenschäden durch Gewitter. Schon ein Blitzeinschlag in der näheren Umgebung könne gefährliche Überspannungen auslösen und damit die elektrischen Geräte beschädigen.

Die Stadtwerke St. Ingbert warnt, dass gerade sensible Geräte der Informations- und Kommunikationstechnik wie Tablets, PCs, Smartphones, Spielkonsolen und LCD-Fernseher bei Überspannungen Schaden nehmen können. Die Anzahl dieser Geräte ist in den Haushalten in den vergangenen Jahren rasant gestiegen. Während sie 1998 nur 6,7 Prozent des Stromverbrauchs im Haushalt ausmachten, hat sich ihr Anteil mittlerweile auf 25,5 Prozent verdreifacht. Die Stadtwerke St.Ingbert weisen darauf hin, dass auch klassische Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen oder Geschirrspüler, aber auch die Steuerungselektronik der Heizungsanlage bei Blitzeinschlägen beschädigt werden können.

Während Schäden durch einen direkten Blitzeinschlag am Haus meist gut versichert sind, ist die Zerstörung von Elektrogeräten durch Überspannung selten so gut abgesichert. Insbesondere bei neueren Hausratsversicherungen ist ein Versicherungsschutz für Überspannungsschäden nur durch Zusatzvereinbarungen möglich. Damit es erst gar nicht zu defekten Geräten kommt, ist Vorsorge sinnvoll: Vom Elektrofachmann eingebaute Schutzeinrichtungen verhindern Überspannungen in elektronischen Geräten, die durch direkten oder nahen Blitzschlag verursacht werden. Der Blitzableiter schützt zusätzlich das Gebäude bei einem direkten Einschlag, indem die Blitzenergie über die Blitzschutzanlage in das Erdreich abgeleitet wird. Der BDEW weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Installation durch einen Fachmann keine hohen Kosten verursacht. Die Investition rechne sich in den meisten Fällen bereits dann, wenn nur ein einziger Überspannungsschaden verhindert wird.


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