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Wärmeversorgung Hasenbühl

Infos zur Umstellung auf Nahwärme

Die Stadtwerke St. Ingbert GmbH bieten für das Wohngebiet „Am Hasenbühl / In den Schwammwiesen“ folgende Alternative zur Nachtspeicherheizung:

Hintergrund

Als herausragendes Vorranggebiet für den Ausbau der Nahwärmeversorgung, auf Basis der Kraft-Wärme-Kopplung, wurde das Wohngebiet „Am Hasenbühl / In den Schwammwiesen“ identifiziert. Hier werden bisher energetisch ineffiziente Nachtspeicherheizungen zu Heizzwecken eingesetzt. Dieses Gebiet wurde ausgewählt, da hier schon mehrfach von Kunden Alternativen zu den Nachtspeicherheizungen bei den Stadtwerken nachgefragt wurden. Weiterhin ist die Lage des Gebiets günstig, da es sich in unmittelbarer Nähe zum Kreiskrankenhaus befindet, dessen BHKW die Wohngebäude im Gebiet mitversorgen könnte. Da die Anlagentechnik ist bereits vorhanden. Denn schon im Jahre 1999 wurde eine ausreichend dimensionierte Wärmetrasse im Gebiet errichtet.

Nachtspeicherheizungen rangieren im Energiekostenvergleich auf den hinteren Plätzen und schneiden in der Energiebilanz äußerst schlecht ab. Nur ein Drittel der eingesetzten Primärenergie kann als Strom genutzt werden.
Auch beim Heizkomfort bringt sie erhebliche Nachteile mit sich, weil sich Nachtspeicheröfen durch Ihre erhebliche Masse als Platzfresser auszeichnen und die Gebläse ständig Staub aufwirbeln, was zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen kann.

Die Wärmeversorgung der einzelnen Parzellen innerhalb des Gebietes erfolgt über ein Nahwärmenetz bestehend aus Verteilleitungen und Hausanschlussleitungen. Die Übergabe der Wärme erfolgt im jeweiligen Gebäude über sogenannte „Indirekte Wärmeübergabestationen“ d.h. mit Wärmetauscher. Die Verlegung des Nahwärmenetzes erfolgt einseitig in den bestehenden Erschließungsstraßen bzw. innerhalb des Gehweges teilweise ist auch eine Verlegung auf dem Grundstück der jeweiligen Wärmekunden oder als Kellerleitung möglich.

Eine Wärmeversorgung von den Stadtwerken bietet den Kunden folgende

Vorteile:

• Keine eigene Kesselanlage erforderlich
• Kein Kamin, somit keine Schornsteinfegerkosten
• Kein Heizraum wird beansprucht
• Kein Brennstoff- oder Ölbevorratung erforderlich
• Serviceleistungen, z.B. Rufbereitschaft für Störfälle rund um die Uhr
• Die Kosten liegen niedriger als beim Strom
• Die Gesamtenergieeffizienz (Energieausweis) des Gebäudes wird erheblich verbessert

Im August 2009 haben wir mit dem Ausbau des Wärmenetzes „Am Hasenbühl“ begonnen und 2 weitere Anschlüsse realisiert. Aus den dabei gewonnen Erfahrungen kann zu den Kosten für Hausbesitzer folgendes gesagt werden:

• Entsorgungskosten der Nachtspeicheröfen ca. 200-250 € pro Gerät. Zur Zeit gewährt die kfw-Bank bei Umstellung der Nachtspeicherheizung auf Nahwärme einen Zuschuss von 200 € je Gerät
• Die Hausanschlusskosten lagen (einschl. MwSt.) bei ca. 3.600,- €
• Die Investition für eine Warmwasserheizungsanlage (Heizkörper und Verrohrung) beliefen sich bei ca. 10.000,- € je Gebäude (Kosten sind abhängig von der Anzahl der Heizkörper)
• Die vorgenannten Kosten werden ebenfalls von der kfw-Bank gefördert

Die Verbrauchskosten für die Nahwärme liegen (heute) ca. 30% unter den Stromkosten der Nachtspeichergeräte.

Für eine objektbezogene Beratung vor Ort vereinbaren wir gerne einen Termin mit Interessenten.

Unsere Telefonnummer ist 06894 / 9552-0.


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